So klappt’s mit dem Kreiswehrersatzamt: Welche formalen Kriterien eine Kriegsdienstverweigerung zu erfüllen hat, ist – auch im Internet – bestens dokumentiert. Die hier herunterladbaren PDF-Dateien sollen angehenden Zivildienstleistenden Anregungen geben, wie mit dem Kreiswehrersatzamt beziehungsweise dem Bundesamt für den Zivildienst korrespondiert werden sollte. Die drei Beispiele für die persönliche Begründung der Verweigerung des Dienstes an der Waffe sind sich zwar ähnlich (identischer Autor *g*), waren aber dennoch erfolgreich.
Bitte nicht einfach kopieren, sondern nur Anregungen sammeln! Man kann sicherlich auch ganz andere Begründungen ersinnen. Und um verbreitete Gerüchte etwas zu entkräften: Mit der kürzesten Begründung hat ein Abiturient erfolgreich verweigert. Verweise auf Gespräche mit Großvätern, die Kriege erlebt haben, und die angebliche religiöse Erziehung sind im Übrigen auch nicht zwingend notwendig, damit eine Begründung akzeptiert wird.
Beispiele (PDF-Dateien)
Anschreiben: Beispiel
Ausführliche, persönliche Begründungen: Beispiel 1, Beispiel 2, Beispiel 3
Eine Bitte und ein Hinweis
Nehmen Sie bitte Abstand von dem etwaigen Vorhaben, mich wegen einer Verweigerungsberatung anzurufen. Ich gebe keine individuellen Ratschläge und prognostiziere auch nicht die Erfolgsaussichten Ihrer beabsichtigten Verweigerung.
Es ist übrigens nicht empfehlenswert, die Beispiele einfach zu kopieren. Ich habe einige Besucher, die über Suchmaschinen hierher kommen, weil sie nach markanten Phrasen meiner Verweigerungsbeispiele suchen. Es liegt der Verdacht nahe, dass es sich bei den Suchenden um Sachbearbeiter des Bundesamts für den Zivildienst handelt, die über eingereichte Verweigerungen entscheiden. Wenn die auf so einem einfachen Weg herausfinden können, dass die Verweigerung in ihren Händen plump kopiert wurde, werden sie sie wohl kaum akzeptieren.