Wenn Sie, lieber Leser, auch mal ein Objektiv – wie hier links – freigestellt fotografieren möchten, dann sollten Sie weiterlesen, das geht nämlich ganz einfach. Sie brauchen nur eine sogenannte Hohlkehle, die kann man sich aus Papier, etwas Klebefilm und erforderlichenfalls einer weißen Wand preisgünstig improvisieren.
Mit einer Hohlkehle vermeidet man unberechenbare Kanten im Hintergrund. Noch eleganter ist es, wenn nicht nur die hintere Bodenkante gewölbt ist, sondern auch kein noch so kleiner farblicher Unterschied zwischen der Kehle und der Wand besteht. Schlau wie Sie vermutlich sind, haben Sie gemerkt, dass das in meinem Elefanten-Beispielfoto nicht der Fall ist und ich mehr Stücke oder ein größeres Papier hätte nehmen müssen, um den eigenen Ansprüchen voll und ganz gerecht zu werden.

Dann nah ans Objekt rangehen und abdrücken. Es schadet nicht, wenn Sie ein Blitzgerät haben, mit dem Sie indirekt blitzen und/oder gar eine um zwei Blendenstufen nach oben korrigierte Blitzbelichtungsspeicherung ‘auf die Wand’ vornehmen können, alternativ dürfen Sie bei der Beleuchtung kreativ sein (bitte auf Schatten achten und eventuell einen manuellen Weißabgleich machen).