
Wer sich auf dem Bildermarkt bewegt, weiß, welche Bedeutung Stockfotos in der Praxis haben. In gedruckten Magazinen kommt es genau wie im Internet häufig genug vor, dass ein Textbeitrag mit einem Foto illustriert werden soll, aber Zeit oder Budget fehlen, einen Fotografen zu engagieren, der ein ideal passendes Foto anfertigt.
In solchen Situationen müssen Bildverwender auf den Bestand von Bildagenturen zurückgreifen, die versuchen, zu jedem erdenklichen Anwendungsbereich vorproduzierte Bilder anzubieten. Diese Quellen sind für gemeinnützige Einrichtungen und Privatleute, die eine Homepage über ihr Hobby betreiben oder ein Weblog führen, in den meisten Fällen zu teuer. Viele behelfen sich aus Unkenntnis damit, sich irgendwo im Internet zu bedienen. Das ist gegenüber den Urhebern natürlich unfein und kann auch teuer werden (ich verfolge die unerlaubte Verwendung meiner Fotos ziemlich rigoros).
Der saubere Weg für Privatleute ist der Rückgriff auf Bildmaterial, das unter einer Creative Commons-Lizenz steht. Der Gedanke hinter dem Creative Commons-Konzept (CC) ist die überragende Bedeutung des freien Austauschs von Inhalten im Internet. Eine populäre Variante dieser “Copyleft”-Idee ist, Inhalte zur honorarfreien Nutzung für nicht-kommerzielle Zwecke freizugeben, wenn die resultierenden Inhalte ebenfalls unter diesen Bedingungen veröffentlicht werden.
Um Bildmaterial mit einer solchen Lizenz aufzuspüren, sei auf die Flickr-Bildersuche verwiesen, Sie müssen nur bei Creative Commons ein Häkchen machen.